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Netze und Speicher (Strom)

Auswahlkriterien

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KfW: Erneuerbare Energien - Speicher (Pr.-Nr. 275)

Fördergegenstand und -bedingungen

Mit dem Darlehn ist die Neuerrichtung einer PV-Anlage und einem Batteriespeichersystem (BSS) förderfähig.
Der Tilgungszuschuss kommt nur für das BSS in Betracht. Das betrifft eine komplette Neuinstallationen (PV + BSS), aber auch eine Nachrüstungen eines BSS's zu einer bestehenden PV-Anlagen, wenn die PV-Anlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb ging; (Nachrüstung = Zeitspanne min. 6 Monate zwischen Inbetriebnahme PV-Anlage und BSS).

Max. 1 BSS pro PV-Anlage förderwürdig.

Anforderungen an die PV-Anlage:

  • PV-Anlagengröße: max. 30 kWP
  • PV-Abgabeleistung am Netzanschlusspunkt: max. 50 % der installierten Leistung der PV-Anlage;
  • Leistungsbegrenzungsdauer gilt min. 20 Jahre

Anforderungen an das BSS:

  • BSS muss mind. 5 Jahre betrieben werden
  • Keine Eigenbausysteme, Prototypen sowie gebraucht Systeme

Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen.

Förderhöhe

  • Darlehn kann für PV-Anlge in Kombination mit BSS beantragt werden.
  • Darlehn/Tilgungszuschuss kann für BSS beantragt werden bei:
    PV-Neuanlagen und PV-Anlagen-Nachrüstung (Inbetriebnahme: nach 31.12.2012)
  • Tilgungszuschuss (BMWI-Mittel) wird nur für BSS gewährt:
    Tilgungszuschuss: 16 % - Antragszeitraum ab 01.07.2017 bis 31.12.2017
    Tilgungszuschuss: 13 % - Antragszeitraum ab 01.01.2018 bis 30.06.2018
    Tilgungszuschuss: 10 % - Antragszeitraum ab 01.07.2018 bis 31.12.2018
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten;
  • Auszahlung: 100 %
  • Kreditlaufzeiten: 5, 10 oder 20 Jahre; Tilgungsfreijahre: 1 bis 3 Jahre (je nach Laufzeit)
  • Zinssatz: bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich. Für dasselbe Vorhaben ist eine Kombination mit anderen KfW- oder ERP-Programmen aber NICHT möglich.

Weitere Informationen

Programminformationen: www.kfw.de/275 (inkl. Handreichung zur Ermittlung des Tilgungszuschuss unter "Formulare & Downloads")
Aktuelle Zinssätze: www.kfw.de/konditionen


KfW: Erneuerbare Energien - Standard (Pr.-Nr. 270)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähige Maßnahmen:

  • Stromerzeugungsanlagen die die Anforderungen des EEG erfüllen:
    • PV-Anlagen
    • Windenergieanlagen und Repowering-Maßnahmen
    • Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen auf Basis fester Biomasse
    • Erzeugung und Nutzung von Biogas (inkl. Aufbereitung und Leitungen)
    • Geothermische Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen
    • Wasserkraftanlagen
    • Investitionen der Betreiber von Erneuerbare Energien-Anlagen in objektnahe Nieder- und Mittelspannungsnetze, die den Transportnetzen vorgelagert sind
    • Batteriespeicher für EE-Anlagen
  • Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien
    • Solarthermieanlagen
    • Anlagen auf Basis fester Biomasse bis max. 2 MW
  • Wärme-/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus Erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Maßnahmen zur Systemintegration der Erneuerbaren Energien (z.B. durch Flexibilisierung von Stromangebot und -nachfrage, zur Digitalisierung der Energiewende)
    • Stromspeicher (lang- und kurzfristig, auch Power-to-X)
    • technische Anpassung an EE-Anlagen zwecks flexiblerer und bedarfsgerechterer Stromerzeugung
    • Überbetriebliches Lastmanagement (Mess-, Regel und Prozesssteuerungstechnik und Einrichtungen zur Speicherung von Zwischen- und Endprodukten)
    • Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Bedingungen zur Finanzierung von Contracting-Vorhaben:

  • Contracting-Geber erfüllt Antragsberechtigung
  • wirtschaftliches Risiko liegt beim Contracting-Geber, der zugleich Investor und Betreiber der Anlage ist
  • Laufzeit des Contracting-Vertrages entspricht mindestens der Laufzeit des beantragten Kredits

Gebrauchte Anlagen sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die nicht länger als 12 Monate ans Stromnetz angeschlossen sind, und gebrauchte Anlagen die nicht bereits von der KfW gefördert wurden, wenn zeitgleich eine Modernisierung mit Leistungssteigerung erfolgt. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen.

Förderhöhe

  • gefördert werden bis zu 100 % der Investition, max. 50 Mio €
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Laufzeit 5, 10, 15 oder 20 Jahre; 1 bis 3 Jahre tilgungsfrei - je nach Laufzeit
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich ist, sofern diese keine Beihilfe enthalten.

Weitere Informationen

Programminformationen: www.kfw.de/270
Merkblatt Erneuerbare Energien: https://www.kfw.de/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000000178-Merkblatt-270-274.pdf


Step up - STromEffizienzPotentiale nutzen

Fördergegenstand und -bedingungen

"STEP up" ist ein technologieoffener Wettbewerb. Das bedeutet: Solange eine stromsparende Maßnahme die Wettbewerbsbedingungen erfüllt, kann ein Unternehmen sie als Idee einreichen - egal aus welchem Bereich. Gefördert werden alle Investitionen, die durch den Einsatz von hocheffizienter Technologie den Stromverbrauch senken. Ob eine veraltete Technik erneuert, eine Anlage vorzeitig ersetzt oder um neue Anlagenteile ergänzt wird, spielt keine Rolle, hauptsache der Stromverbrauch sinkt deutlich.

Teilnehmen können alle Unternehmen - vom Familienbetrieb über das kommunale Unternehmen bis zum Stadtwerk, vom Energiedienstleister bis zum Industrieunternehmen. Die eingereichten Projekte können vor Ort im Unternehmen oder bei Kunden umgesetzt werden.

Der Wettbewerb geht ab 01.03. - 31.05.2017 in die dritte Runde mit einer offenen (Ideen aus allen Bereichen treten gegeneinander an) und einer geschlossenen Ausschreibung (Ideen zu einem bestimmten Thema, das für jede Ausschreibungsrunde neu festgelegt wird, treten gegeneinader an).

Es werden Einzelprojekte und Sammelprojekte gefördert. 

Förderbedingungen :

  • Strombezogenene Amoritsationszeit > 3 Jahre
  • Jede Maßnahme muss mindestens zehn Jahre im Betrieb bleiben
  • Der Kosten-Nutzen-Wert = Fördersumme/eingesparte kWh darf max. 0,10 Euro/kWh betragen

Förderhöhe

Die angesetzte Fördersumme (max. 30 % der Investitonsmehrkosten) muss:

  • für ein Projekt im eigenen Unternehmen zwischen 30.000 und 1.500.000 € (Einzelprojekt)
  • für Projekte zwischen 250.000 und 1.000.000 € (Sammelprojekt) betragen

Weitere Informationen

Antragstellung Einzelprojekte:

  • Darstellung des aktuellen Status quo im Unternehmen
  • Dokumentation des Stromverbrauchs
  • Große Einzelprojekte: mit den Antragsunterlagen Vorlage eines Nachweises, dass die Berechnung der Stromverbräuche durch eine anerkannte, qualifizierte Person oder Organisation verifiziert worden ist.

Antragstellung Sammelprojekte:

  • Darstellung des aktuellen Status quo
  • Förderfähige Kosten
  • Auszahlung der Fördermittel erfolgt in einer Gesamtpauschale

Der Antrag wird beim BMWI über "easy-Online - Elektronisches Formularsystem für Anträge, Angebote und Skizzen" gestellt.


NRW.BANK: Infrastrukturfinanzierungen

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsteller: u. a. Gebietskörperschaften (einschließlich rechtlich unselbstständiger Eigen- und Regiebetriebe), Wasser-/Abwasserverbände.
Finanziert werden grundsätzlich nur Vorhaben, die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen (u. a. Umweltschutz- und Energieinfrastrukturmaßnahmen sowie Kauf von Anteilen an Versorgungsbetrieben und von Netzen/ Produktionskapazitäten). 
Risikounterbeteiligungen sind bei Unternehmen in Schwierigkeiten sowie im Rahmen von Sanierungsfinanzierungen nicht möglich.

Förderhöhe

Sofern die NRW.BANK nicht als direkter Kreditgeber auftritt, beteiligt sie sich an Konsortialfinanzierungen mit bis zu 50%. Eine Beteiligung ist möglich an: klassischen Darlehen, Betriebsmittelkrediten, Forfaitierungen, Schuldscheindarlehen, Avalkrediten.
Der Kreditbetrag wird einzelfallbezogen festgelegt. Dieser beträgt pro Vorhaben mindestens 1 Mio. € Obligoanteil der NRW.BANK.

Weitere Informationen

www.nrwbank.de  -> Suchbegrifff "Infrastrukturfinanzierung" eingeben

oder direkt: https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKInfrastrukturfinanzierungen-fuer-Projektfinanzierungen/15365/nrwbankproduktdetail.html?backToResults=false


NRW.BANK:Energieinfrastruktur

Fördergegenstand und -bedingungen

  • mitfinanziert werden: Erwerb von Grundstücken und Gebäuden, gewerbliche Baukosten, Anschaffung von Einrichtungen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung; im Rahmen der Rekommunalisierung ist Finanzierung eines Erwerbs von Anteilen an Versorgungsbetrieben oder Netzen/Produktionskapazitäten möglich
  • Fördervoraussetzungen:
    • Energieerzeugungsanlagen sind für öffentliche Zwecke vorzusehen bzw. deren erzeugte Energie überwiegend in öffentliche Netzte einzuspeisen, Anlagen für überwiegend innerbetriebliche Zwecke oder wohnwirtschaftliche Vorhaben sind ausgeschlossen.
    • Umfinanzierung bereits abgeschlossener Infrastrukturmaßnahmen ist nicht möglich

Förderhöhe

  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten
  • Mindestkredit: 250.000 €, Höchstbetrag: 150 Mio. €
  • Kreditlaufzeiten: 3 - 30 Jahre
  • Zinsbedingung beträgt 10 Jahre, bei kürzerer Darlehenslaufzeit entsprechend der Laufzeit; Festlegung der Zinskonditionen nach dem risikogerechten Zinssystem

Kumulierbarkeit

Rechtsgrundlage ist die aktuelle "De-minimis"-Beihilfen-Verordnung.

Weitere Informationen

NRW.BANK: www.nrwbank.de/energieinfrastruktur


progres.nrw: Markteinführung - Stationäre Batteriespeicher in Verbindung mit neu zu errichtender Photovoltaikanlage

Fördergegenstand und -bedingungen

Zuschuss
Stationäre Batteriespeicher in Kombination mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage
+ PV-Anlage:   ≤ 30 kWp     max. 10 % Förderung
+ PV-Anlage:    > 30 kWp    max. 50 % Förderung 

max. Förderobergrenze:  75.000 €
Förderung bezieht sich auf einen Batteriespeicher pro Anlage und Standort.
Am Netzanschlusspunkt ist die max. Leistungsabgabe der PV-Anlage auf max. 50 % zu begrenzen.
Die Begrenzung besteht für die gesamte Lebensdauer der PV-Anlage.
Der Netzbetreiber muss die Leistungsbegrenzung überprüfen können.
Geeignete Fachkräfte müssen die sichere Inbetriebnahme bestätigen.
Keine Förderung, wenn die Zuwendung weniger als 350 € je Vorhaben ist (Bagatellgrenze).
Eine Kumulation mit anderen Förderprogrammen des Landes NRW ist nicht zulässig.
Kommunen sind antragsberechtigt, wenn sie am European Energy Award teilnehmen, sie über ein offizielles Programm ein kommunales Klimaschutzkonzept aufstellen oder als Träger von Schulen, Kindergärten oder anderen Gebäuden mit Multiplikatorwirkung auftreten.
Förderanträge können ab dem 04.02.2017 bis zum 01.12.2017 gestellt werden.
Die Richtlinie zu progres.nrw tritt zum 31.12.2022 außer Kraft

Kumulierbarkeit

Eine Kumulation mit anderen Förderprogrammen des Landes NRW ist nicht zulässig.

Weitere Informationen

Bezirksregierung Arnsberg; Anträge unter: NRW direkt, Tel. 0211 - 8371001, nrwdirekt@nrw.de
www.bra.nrw.de => Themen A-Z => F => Förderprogramm progres.nrw => Markteinführung